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Herzlichen Glückwunch an unser Historic Rally Team!

TEAM LOG und NACHRICHTEN

Wir sind stolze Sponsoren des Historic Rallye Teams (www.historicrallyteam.com) Wolfgang Pfeiffer (Fahrer) und Peter Knöbel (Beifahrer) die mit Ihrem 1971 Porsche 911 (Startnummer 9) in der weltgrössten Klassik Rallye teilnehmen, die East African Safari Rally (www.eastafricansafarirally.com).

Vom 10ten bis zum 19ten Dezember wird die Rallye 53 Teilnehmer und deren mindestens 30 Jahre alten Fahrzeuge durch Kenia, Uganda and Tanzania führen. Vorbei an bekannten Plätzen wie dem Victoria See und dem Kilimanjaro. Die gesamte Strecke ist ungefähr 5000km lang. Ergebnisse werden veröffentlich sobald sie verfügbar sind.

Es dauerte fast ein Jahr um das Auto gut fuer den aussergewöhnlichen Dauertest vorzubereiten. Neben den "normalen" Rallye Verbesserungen und Absicherungen wurden einige weitere Massnahmen getroffen, so wie alle wichtigen elektrischen Komponenten ins Fahrzeuginnere zu Verlegen, einen grossen Benzintank mit zwei Benzinpumpen einzubauen und einen zweiten Ersatzreifen unterzubringen.

 
Weitere Photos des Autos und der Vorbereitungen sind hier zu finden:
www.historicrallyteam.com/photo/EASR2003

Photos der Veranstaltung sind hier:
www.historicrallyteam.com/photo/EASR2003-2

Team Log

Rueckblick, 25. Dezember

Etappe 9, 19. Dezember

Geschafft! Nach einer erschöpfenden Veranstaltung und dem Verbrauch von 11 Stossdämpfern kam unser Team heute ins Ziel. Sie erreichten in der Gesamtwertung den achten Platz von insgesamt 53 Teilnehmern die zusammen vor 10 Tagen starteten. Herzlichen Glückwunsch!

Eigentlich hatte unser Team bis jetzt in Bezug auf Tieren auf der Fahrbahn Glück gehabt. In der letzten Wertungsprüfung standen aber aufeinmal mehrere Kühe auf der Fahrbahn. Bei dem Versuch diese zu Umfahren griff eine Kuh an und verbeulte mit Ihren Hörnern die Tür und den hinteren Kotflügel.

Etappe 8, 18. Dezember

Es wird Zeit das die Rallye dem Ende zu geht - nur noch ein Rallye Tag ist zu bestehen. Es hat in der ersten Wertungsprüfung mal gerade 10 km gedauert bis sich der erste Stossdämpfer (die die passend gemacht wurden) verabschiedet hat. Damit kann unser Team nicht mehr 'Gas machen' sondern konzentriert sich jetzt darauf das Fahrzeug ins Ziel zu retten.

Etappe 7, 17. Dezember

Heute sind die Teilnehmer in Tansania. Wir haben leider keinen Kontakt herstellen können.

Etappe 6, 16. Dezember

"Hier gibt es Wertungsprüfungen die sind so brutal, da würde man in Europa nicht mal mit einen Trecker langfahren." Und somit hat nun auch unser Team seine letzten Stossdämpfer aufgebraucht - jetzt werden welche von einem Beach-Buggy passend gemacht...

Leider gab es aber ein noch ernsteres Problem: in der zweiten Wertungsprüfung fing das Auto an extrem nach Öl zu stinken. Leider hat es den Ausgleichsbehälter erwischt und das Auto verliert massiv Öl. So kam es das in der zweiten Wertungsprüfung gut 10 andere Teilnehmer an unserem Team vorbeizogen.

Unser Team ist jedoch zuversichtlich das Auto bis Morgen wieder lauffähig zu haben, auch wenn das für heute Nacht wenig Schlaf bedeuted.

Ruhetag, 15. Dezember

Endlich mal viel Zeit für den Service...

Etappe 5, 14. Dezember

Die erste Wertungsprüfung hatte es in sich - tiefe Schlammlöcher, leichter Nebel und dann noch die aufgehende Sonne von vorne, völlig sichtraubend. Fast schon 'natürlich' gaben wieder ein paar Stossdämpfer den Geist auf. Trotzdem konnten wir uns von den zehnten auf den sechsten Platz verbessern.

Etappe 4, 13. Dezember

Heute ging unser Team Baden - im wahrsten Sinne des Wortes. In einer Wertungsprüfung gab es eine tiefere Wasserstelle - vier Autos waren vor unserem Team und mussten also irgendwie durchgekommen sein - bei unserem Porsche fing aber das Vorderteil zu schwimmen an - und hinten gabs nicht mehr genug Druck auf die Reifen.

Wir mussten aussteigen und es fuehlte sich so an als ob das Wasser an einigen Stellen um das Fahrzeug bis zu einem Meter tief war. Wir brachten Abschleppseile an und mit Hilfe eines Allrad Jeeps und vieler helfender Zuschauer kamen wir wieder heraus.

Wir mussten noch ca. 40km fahren um das Ende der Wertungsprüfung zu erreichen, also haben wir nicht viel Zeit darauf verbracht das Wasser aus dem Auto zu holen nachdem der Motor endlich wieder lief. Das war dann so als ob man eine halbvolle Badewanne fährt. Bei jedem bremsen schwappte das Wasser nach vorne und spritzte bis zum Armaturenbrett hoch. Im ganzen haben wir über eine halbe Stunde verloren und vielen dadurch zurück auf Platz 10.

Etappe 3, 12. Dezember

Heute stand die längste Sonderprüfung auf dem Program: 176km. Wir konnten in dieser Prüfung 4 Teams überholen und brauchten knapp unter 2 Stunden. Wir sind vorgerrückt auf den 7ten Platz im Gesamt. Technisch ist am Porsche alles OK, abgesehen davon, dass der Auspuf lauter wurde. Das wird heute beim Service nachgesehen. Leider hat aber das Service Fahrzeug etwas gelitten - der Allradantrieb liess sich nicht abschalten und dann überhitzte das Getriebe.

Etappe 2, 11. Dezember

Haben gleich nach dem Start eine Befestigungsschraube von einem Stossdämpfer verloren. Konnte schnell ersetzt werden. Leider haben wir auch einen "kleinen Umweg" in einer Sonderprüfung gemacht der uns ein paar Minuten gekostet hat.

Etappe 1, 10. Dezember

Ein Stein hat etwas Schaden angerichtet und eine Bremsleitung hats erwischt, wir schafften es trotzdem an 15ter Stelle im Gesamt anzukommen. Nach 6 Stunden Servicearbeit ist das Auto nun wieder voll einsatzbereit.

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